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Cover Jubiläumsausgabe 4/2016
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Termine

European HEALTH & SPA AWARD 2017

Auszeichnung für die Besten! 
Am 21. Juni 2017 im Park Hyatt Vienna

Eine unabhängige Jury hat nach einem zweistufigen Verfahren die besten europäischen Spas, Thermen, Day Spas, Kuranstalten, Medical Spas, Treatments und innovativsten Produkte ausgewählt.
Informationen zu den Nominierten und Gewinnern von 2016 unter www.health-spa-award.com


Naturkosmetik Camp

Vom 19. bis 21. Juni 2017, unter dem Motto „Pioniere wahrer Schönheit“ im Panoramahotel Oberjoch im Allgäu

Das NaturkosmetikCamp, das BarCamp für Natur- und Biokosmetik, findet zum 4. Mal statt.
Weitere Informationen, Anmeldung unter www.naturkosmetikcamp.com


Spa Camp

Vom 29. September bis 1. Oktober 2017 im Südburgenland im Falkensteiner Balance Resort***** Stegersbach.

Das SpaCamp, Ideenwerkstatt für Spa- und Wellnessunternehmen
Weitere Informationen, Anmeldung unter www.spacamp.net


News

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Sehr geehrte/r LeserIn,

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Geht Medical Beauty zu weit oder lässt es sich medizinisch noch vereinbaren? "Schönheitschirurgie soft" wird sie auch gerne bezeichnet.

Dr. Sabine Gütt, Kosmetologin bei Reviderm

Medical Beauty: Beauty-Boom im Fokus

Eine Medaille mit mindestens zwei Gesichtern: die ästhetische Chirurgie. Denn Schönheit ist nicht immer der Antrieb für einen Eingriff. Das Thema ist längst salonfähig, teure Operationen kommen viel seltener zum Einsatz, sondern die Spritze „After Work“ ist auf dem besten Weg zur Selbstverständlichkeit. Die andere Seite ist Korrektur dort, wo es medizinisch erforderlich ist, nach großem Gewichtsverlust oder einem Unfall. Und manchmal muss einfach die „Jugendsünde“ weg.

Akzeptanz nimmt zu
Moderne Methoden machen jung: Laser, Injektionen, Straffen durch Fäden oder Skalpell und Säuren. Die moderne plastische und ästhetische Chirurgie bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Falten zu glätten und Fettpölsterchen verschwinden zu lassen. Medical Beauty beschäftigt sich mit der ästhetischen Schönheitspflege: Das äußerliche Erscheinungsbild wird demnach immer wichtiger und erlebt momentan einen regelrechten Boom in Österreich und Deutschland. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Faltenbehandlungen mit Botox und Füllsubstanzen um 50 Prozent rasant auf fast 146.000 gestiegen, teilte die Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) mit. An zweiter Stelle der Schönheitsoperationen liegen nach Angaben der Gesellschaft bei Frauen Fettabsaugungen gefolgt von Lidkorrekturen. Durch die Erschwinglichkeit hat auch die Akzeptanz der breiten Masse zugenommen. Ein kritischer Ansatz dazu ist aber gefragter denn je. Wir zeigen positive wie auch negative Aspekte dieser Schönheitsbewegung auf. Hyaluron-Filler, Botox-Unterspritzung oder Laser-Therapie: das alles wurde erfunden, um unseren Traum von der immerwährenden Jugend wahr werden zu lassen. Oft bleibt es nur eine Illusion und geübte Hände müssen zum Skalpell greifen. Aber stopp: Vergessen wir nicht, dass es für sehr viele Menschen nicht um Luxus geht, sondern um die Beseitigung von schrecklichen Unfallschäden oder genetischen Defekten. Was der Haut hilft, heilt auch die Seele.

Schönheit quo vadis?
Wohin gehen die Trends im professionellen Bereich der Instituts- und Schönheitspflege? Welche Technologien und Wirkstoffe sind aktuell unverzichtbar und was bringt die Zukunft in diesem Bereich? „Schönheit ist für mich eine harmonische, natürliche Ausstrahlung und hat nichts mit zwanghaft vorgegebenen Mustern zu tun. Wir sehen die Persönlichkeit als Ganzes an und versuchen an den Stellen zu optimieren, an denen die Person gerne optimiert werden möchte“, so Dr. med. Frank Rösken, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Noch nie war die Humanhaut so kompliziert wie heute: Vergleichbar mit einem nervösen, sensiblen Magen, benötigt sie zur bedarfsgerechten Versorgung eine ganz gezielte Zusammenstellung unterschiedlichster Einzelkomponenten. In welche Richtung sich der Trend bewegt und wie die Geschlechterverteilung konkret aussieht, erläutert Dr. Frank Rösken wie folgt: „Auch hier liegen wir genau im Trend: 70 Prozent unserer Patienten sind Frauen, 30 Prozent sind Männer. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Männeranteil kontinuierlich wächst.“ Besonders die Verjüngung von Händen (z.B. mit Hyaluronsäure- Injektionen) oder Straffung des Dekolletés werden vermehrt nachgefragt. „Weiterhin wird Medical Beauty von dem Wunsch nach perfekter Körpersilhouette und ebenmäßigem Teint angetrieben. Zur Egalisierung des Teints dominieren im Markt hautaufhellende Externa, um das Melanin-bildende Enzym (Tyronsinase) zu hemmen oder den Melanosomen-Transfer zu blockieren, neben zahlreichen lichtbasierenden Systemen. Auffällig ist insgesamt der Trend zur Kombinationsbehandlung, das bedeutet, dem Einsatz verschiedener, sich ergänzender Methoden für ein effektives, aber dennoch möglichst nebenwirkungfreies Behandlungsresultat“, sagt Dr. Sabine Gütt, Kosmetologin bei Reviderm.

Medical Beauty: Was ist das eigentlich?
„Mit diesem Begriff werden nicht-operative Verfahren umschrieben, die einen hautstraffenden, hautverjüngenden Effekt haben“, klärt Experte Dr. Frank Rösken auf. Früher gab es kaum Alternativen zu Schönheitsoperationen. Doch in den letzten zehn Jahren sind die Möglichkeiten auf dem Gebiet der nicht-operativen Verfahren immer vielfältiger geworden: Nachhaltige Hautverjüngung, Faltenbehandlung und effiziente Körperstraffung können nun auch ohne Skalpell auf schonende und effektive Weise durchgeführt werden und das ganz ohne Ausfallzeiten. Mit Medical Beauty wird dabei die Brücke zwischen Medizin und Kosmetik geschlagen: Modernste Medizintechnik und professionelle Methoden werden in einem ganzheitlichen Konzept gebündelt, um sanft und schnell eine erfolgreiche Behandlung mithilfe nichtoperativer Verfahren zu ermöglichen. Angefangen von der Faltenglättung über die Hautstraffung bis zur Entfernung lästiger Fettpölsterchen oder nachhaltiger Körperformung und der Anti-Cellulite Behandlung.

Coolsculpting: neuartiges Treatment
Das Coolsculpting-Verfahren bietet sich für die klassischen Problemzonen wie Bauch oder Hüften an. Man kann es auch im Bereich der Innenseiten der Oberschenkel sehr gut einsetzen. Entsprechende Applikatoren für den Bereich der Oberarme, am Knie und zur Behandlung der sogenannten „Reiterhosen“ sind zur Zeit in der Entwicklung, werden aber wohl noch dieses Jahr zum Einsatz kommen. Die Technik ist dabei simpel erklärt: Sie basiert auf der Idee, dass Fettgewebe gekühlt wird, und zwar auf 2 bis 4 Grad Celsius. Durch den Kühlungsprozess wird die Fettzelle so schwer geschädigt, dass sie sich selbst abschaltet. Das ist ein ganz normaler biologischer Mechanismus, der in unserem Körper tagtäglich passiert. Durch dieses Abschalten stirbt die Zelle. In der Folge wird diese abgestorbene Fettzelle von unserem Immunsystem erkannt und dann über einige Wochen verstoffwechselt. „ In der Regel reicht eine Behandlung über 60 Minuten, um eine Problemzone erfolgreich zu behandeln. Zur generellen Fettreduzierung bei Übergewicht empfehlen wir die herkömmliche Fettabsaugung, die wir auch anbieten. Grundsätzlich sind beide Verfahren geeignet, um den Körper zu formen, und nicht aus einem übergewichtigen Menschen einen schlanken Menschen zu machen“, sagt Dr. Frank Rösken.

Kritischer Ansatz zum Trend
Im Gegensatz zu den positiven wirtschaftlichen Prognosen für die Medical Beauty-Branche wird das Konzept von verschiedenen Seiten kritisiert: Neben der allgemeinen Diskussion in der Branche, ob diese minimal-invasiven Methoden überhaupt notwendig sind, wird außerdem angezweifelt, dass das Hauptziel die Erreichung eines gesunden Selbstbewusstseins ist oder dieses fördert. Die Kritikpunkte am Medical Beauty-Konzept hängen nicht zuletzt mit einer teilweise mangelhaften Qualität und der Intransparenz des Marktes zusammen. Ursache ist die inflationäre Nutzung des Begriffes: im Marketing wird der Begriff für immer mehr Produkte und Dienstleistungen genutzt, ohne das wirklich fundierte Differenzierungen getätigt werden und Qualitätssiegel bestehen. Die Intransparenz des Marktes, die es den Kunden kaum ermöglicht, zwischen seriösen und unseriösen Angeboten zu unterscheiden, hat Anbieter (Verbände, Regionen, Marketinginitiativen etc.) veranlasst, mit Zertifizierungen Abgrenzungen und Dienstleistungsprofilierungen zu schaffen.

Fluch oder Segen?
Die Folge: Immer mehr Siegel werden auf dem Markt gebracht, wobei wiederum für die Branche die Gefahr besteht, ähnlich wie im Wellness-Segment, dadurch eher mehr Verwirrung als Aufklärung zu schaffen. Prominente Unterstützung und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema kommt sogar schon aus den eigenen Reihen: von Dr. Werner Mang. Der Promi-Doc mit Privatklinik am Bodensee mokiert sich über die inflationären Schönheitsbehandlungen und die Skrupellosigkeit dieser Branche: „Es ist grauenhaft, was sich inzwischen auf dem Sektor der Schönheitschirurgie und Schönheitsreparatur abspielt, wie dieser Teil unserer Kultur hemmungs- und bedenkenlos, unmenschlich und vor allem unnatürlich ausufert.“ Bei der Behandlung mit kollagenhaltigen Substanzen im Körper können schlussendlich auch allergische Reaktionen hervorgerufen werden. Gerade bei jungen Menschen können sich Narben bilden, die durch das Körperwachstum gedehnt werden und nicht mehr wieder beseitigt werden können – außer man entschließt sich zu einem weiteren Eingriff. Ein Teufelskreis resultiert daraus. Auch wenn Medical Beauty weniger invasiv als herkömmliche Schönheitsoperationen sind, ist trotzdem besondere Vorsicht geboten. Und bei vielen physischen Problemzonen, sollte man eher die psychische Ursache erforschen, als das Skalpell eines Doktors zum Einsatz kommen zu lassen. Denn ein gesunder Geist braucht keine makellose Hülle – und Schönheitsfehler tragen zur Persönlichkeit bei und machen jeden Menschen zum Unikat. Wer braucht da bitte noch einen Körper nach Maß? Eben.

3. Münchener Symposium Medical Beauty – die ästhetischen Trends des nächsten Jahrhunderts. 25.10.2013, 09:00 – 17:00 Uhr. Durch die attraktive Kombination der unterschiedlichen Themenbereiche werden relevante, wissenschaftlich fundierte und topaktuelle Inhalte und Leitlinien an die Hand gegeben, sodass man langfristig von dieser Veranstaltung profitieren kann. Anmeldung: symposium(at)reviderm.de www.best-medical-beauty.de Eine Eintrittskarte kostet 79,- € zzgl. MwSt.

 

 

Dr. Sabine Gütt (Kosmetologin, Expertin für Produktentwicklung & Behandlungskonzepte, Reviderm) klärt auf: Der Endverbraucher/Patient/Konsument wünscht sich: 1.  ein hohes Maß an Sicherheit. 2. Anwendungsfreundlichkeit der Verjüngungsmethode:  zweckmäßig, einfach, schnell. 3. eine hohe Pflegekompetenz von Externa: besseres Aussehen für mehr Erfolg; Pflegeformel für gesunde Erscheinung; Hochleistungsprodukte mit hoher Produktleistung/ „Champions League“ (noch mehr Leistung, noch schnellerer Wirkeintritt, sofort sichtbare Effekte, lang anhaltende Wirkung, bestechende Sensorik – was unter dem Schlagwort „Turbo Medical Beauty“ zusammengefasst werden kann

 

 

Dr. Sabine Gütt über die Hintergründe zum Medical Beauty-Trend:
Medical Beauty ist der bewusste Einsatz kosmetisch-medizinischer Kompetenz in Form dermo-kosmetischer Produkte und Behandlungsmethoden von fachlich gesondert geschultem und qualifiziertem Personal. Ziel ist die sachgerechte Vor- oder Nachbehandlung einer medizinisch-ästhetischen Behandlung, oder die Durchführung einer intensiven, hautüberarbeitenden kosmetologischen Spezialbehandlung. Die Abgrenzung zu reiner Beauty-Behandlung liegt im Einsatz medizinisch-basierender Diagnostik, die dem Medical Beauty-Angebot eine medizinische Basis gibt sowie dem Gebrauch weiterer Hilfsmethoden zur Wirkverstärkung - gegebenenfalls apparativ gestützt. Eine interdisziplinäre Ausrichtung ist für Medical Beauty kennzeichnend und unabdingbar. So fließen u.a. neueste Erkenntnisse aus der Photobiologie, Immunologie, Allergologie und Chirurgie, Elektro- und Lasertechnik fortwährend ein. Antrieb erfährt Medical Beauty in erster Linie durch den verbreiteten Wunsch nach ewiger Jugend. Folglich liegen alle verjüngenden Maßnahmen stark im Trend, und zwar vor allem nicht-invasive Methoden, um keine lange Ausfallzeit zu haben.

 

WELLNESS WORLD Business 02/2013

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