Sehr besorgt äußern sich derzeit Intensivmediziner*innen in ganz Österreich zur aktuellen Corona-Situation. Die Reduktion der Fallzahlen von Covid-19-Erkrankten verläuft leider sehr schleppend, daher appelliert die ÖGARI (Öster. Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin) an die Öffentlichkeit die Maßnahmen ernst zu nehmen und konsequent einzuhalten. Vor allem die Reduktion von Kontakten durch den 3. Lockdown und die AHML“-Regeln (Abstand halten, Händehygiene, Mund-Nasenschutz und regelmäßiges Lüften) wären essenziell um die Pandemie so zu überstehen, dass die medizinische Versorgung aller Patienten sicher gestellt ist. Aufgrund der weiterhin steigenden Zahlen geht es nun um nicht weniger, als die Intensivversorgung für alle bestmöglich aufrecht zu erhalten, so Prof. Dr. Klaus Markstaller, ÖGARI-Präsident. Falls die Intensivstationen an ihre Grenzen stoßen oder gar überfordert sind wäre eine qualitytive meditzinische Versorgung nicht mehr aufrecht zu halten. „Die Konsequenzen dieser Entwicklung können jeden und jede treffen, möglicherweise ist das nicht allen ausreichend bewusst, ergänzt Markstaller. Mehr auch im Blog www.anaesthesie.new oder www.oegari.at
© WELLNESSWORLD Business 3-4 / 2020





