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Termine

VIVANESS 2019

Internationale Fachmesse für Naturkosmetik

Vom
Ort: NürnbergMesse

Information & Anmeldung: www.vivaness.de


BIOFACH 2019

Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel
Vom
Ort: NürnbergMesse

Information & Anmeldung: www.biofach.de


European HEALTH & SPA AWARD 2019

Auszeichnung für die Besten! 
Am Juni 2019

Eine unabhängige Jury hat nach einem zweistufigen Verfahren die besten europäischen Spas, Thermen, Day Spas, Kuranstalten, Medical Spas, Treatments und innovativsten Produkte ausgewählt.
Informationen zu den Nominierten und Gewinnern von 2018 unter www.health-spa-award.com


Spa Camp

Oktober 2018

Das SpaCamp, Ideenwerkstatt für Spa- und Wellnessunternehmen
Weitere Informationen, Anmeldung unter www.spacamp.net


Interbad 2018

23. - 26.10.2018

Internationale Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa mit Kongress für das Badewesen
Weitere Informationen auf der Opens external link in new windowWebseite

News

Die neue Netzwerk-Plattform „Well Intelligence“ greift Themen in relevanten Medien auf und analysiert, welche Bedeutung sie für die Wellness-Branche...

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Wenn man beim Verschenken nicht nur seinen Lieben eine Freude machen will, sondern auch der Natur, bietet es sich an, selbst hergestellte Kosmetik zu...

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Kosmetik & Leben

Haarlos glücklich

Der Sommer ist da, und für viele geht es ab in den Urlaub. Bikini, Sommerkleid, Shorts und Minirock haben Hochsaison. Jetzt sind seidig glatte Beine ein wichtiges Thema.

"Wichtig ist auch, eine Hautanalyse durchzuführen, die bestimmt, welcher Applikator zum Einsatz kommt - je nachdem, ob man ein heller oder dunkler Hauttyp ist." Sonja Bracher - Geschäftsführerin www.myderma.wien © MyDerma

"Bei einer Laserbehandung wird Energie in die Dermis transportiert. Die Hitze wird dabei gezielt von den Haarfollikeln absorbiert und das umliegende Gewebe bleibt dabei unberührt." - Dr. Babak Adib www.dermatologie-stadtpark.at © Konrad Limbeck

Glatte Beine: Gerade im Sommer wünschen sich viele eine glatte Haut - ohne störende Härchen. Um das zu erreichen, gibt es viele Möglichkeiten. © pixabay

Eine dauerhafte Lösung verspricht die Laserbehandlung. © Christian Jobst

Wer glaubt, dass haarlose Haut eine Erscheinung der heutigen Zeit ist, der irrt gewaltig, denn schon die Pharaonen fanden Gefallen an der glatten Haut, und unerwünschte Härchen wurden ganz einfach mit einem Messer aus Gold oder Kupfer entfernt. Das konnte jedoch auch ins Auge gehen – nämlich dann, wenn nicht sorgfältig gearbeitet wurde. Heutzutage sind die Methoden zur Haarentfernung sicher – egal ob man mit Rasierer, Epilierer oder Licht arbeitet. Sie unterscheiden sich in erster Linie in der Effizienz, im Preis und ob sie daheim oder beim Kosmetiker oder Facharzt durchgeführt werden.

Rasierer & Co.
Die meisten Menschen setzen bei der Haarentfernung auf die Nassrasur um den unerwünschten Härchen Herr zu werden – egal ob sie sich an den Beinen, Achseln oder im Gesicht und Intimbereich befinden. Und das ist kein Wunder, denn diese Methode ist schnell, komplikationslos und billig. Der Name Gillette ist uns dabei allen ein Begriff, denn King Camp Gillette meldete bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Patent an, das binnen kürzester Zeit die Welt eroberte – nämlich für einen Sicherheitsrasierer. Und er war es auch, der die Einwegrasierklinge erfand. Wichtig ist – damals wie heute – bei der Nassrasur einen Rasierschaum oder eine Rasiercreme zu verwenden, wodurch die Haut schon während der Rasur gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt wird. Auch Enthaarungscremes sind unkompliziert, sicher und schmerzfrei. Allerdings sollte man dabei auf ihre Verträglichkeit achten und das Produkt vor seinem Einsatz an einer kleinen Körperstelle ausprobieren, um zu klären, ob nicht eine Allergie vorherrscht. Diese Methode bietet sich besonders dann an, wenn man einen Wellnessurlaub übers Wochenende plant, denn das Haar beginnt nach ca. fünf Tagen wieder nachzuwachsen. Enthaarungscremes enthalten zumeist auch Pflegestoffe, die die Haut seidig und weich machen. Auch Epilieren ist eine Methode, die vor allem einen dauerhafteren Erfolg verspricht – nämlich für drei bis vier Wochen –, da das Haar direkt an der Wurzel entfernt wird. Die neuesten Geräte am Markt besitzen sogar schon eine Kühlfunktion, damit die Schmerzen minimiert werden. Und die gibt es zweifelsohne, denn angenehm ist eine Behandlung mit dem Epilierer nicht.

Wochenlang glatte Haut
Waxing ist in aller Munde, denn es verspricht wochenlang glatte Haut. Bei dieser Prozedur kann die Haut allerdings ziemlich gereizt werden. Besonders wenn man heißes Wachs dafür verwendet. Dabei besteht auch die Gefahr von Brandwunden. Der Gang ins Kosmetik- oder Waxingstudio ist hier zu empfehlen. Das bestens ausgebildete Personal weiß, wie die unerwünschten Härchen schnell und vor allem gründlich entfernt werden und sorgt so für eine wochenlang glatte Haut. Allerdings – auch bei der besten Kosmetikerin ist Waxing keine angenehme Sache.

Nie mehr unerwünschte Härchen
Die Haarentfernung mittels Laser oder IPL stellt eine anerkannte und vor allem effektive Methode zur Haarentfernung dar. Bei beiden Methoden wird Licht zur Haarentfernung verwendet, indem es konzentriert auf die Haut gestrahlt wird. Licht ist Energie und diese wird von den dunklen Stellen – wie etwa dem Melanin, das sich in der Haarwurzel befindet – in der Haut absorbiert. Dabei wird die Haarwurzel zerstört. Dazu meint der Dermatologe Dr. med. Babak Adib, der mit Laser arbeitet: „Bei einer Behandlung mit dem Laser wird mit einem kleinen Handstück Energie in die Dermis transportiert. Der Laser produziert dabei einen intensiven Lichtstrahl, der von der Haut aufgenommen und in Hitze umgewandelt wird. Diese Hitze wird gezielt von den Haarfollikeln absorbiert und das umliegende Gewebe bleibt dabei unberührt.

Schmerzfrei ist wichtig
Dank eines patentierten Kühlsystems namens Dynamic Cooling Device™ (DCD™) ist die Behandlung schmerzfrei. Es bereitet die Haut auf die Behandlung vor, indem die obere Schicht in einstellbaren Abständen mit einem kühlenden Kryogenspray besprüht wird. Die IPL-Haarentfernung wiederum funktioniert ähnlich wie die Laser-Methode. Auch hier entsteht Wärmeenergie, die in Licht umgewandelt wird. Bei der IPL-Haarentfernung wird die Blitzlampe genutzt, die für die nötige Hitze sorgt, um die Haarwurzeln zu veröden. IPL-Behandlungen sind aber nicht für dunkle Hauttypen geeignet. Auf gebräunter Haut und in den Sommermonaten sollte auf IPL-Behandlungen verzichtet werden. Es kann nämlich zu unerwünschten Pigmentverschiebungen kommen.
Viele Frauen und auch Männer kommen jedoch in der warmen Jahreszeit auf die Idee, die unerwünschten Härchen dauerhaft zu entfernen. Und zwar dann, wenn die Haut schon ein wenig vorgebräunt ist. Auch ihnen kann Dr. med. Babak Adib helfen. Und zwar mit dem Gentle YAG Pro Laser, der für alle Hauttypen geeignet ist. Somit ist eine Laserbehandlung auch im Sommer möglich. Allerdings sollte ein bis zwei Wochen vor der Behandlung direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Und dieses Gerät ist – dank größerer Spotgrößen noch dazu der schnellste Haarentfernungslaser auf dem Markt. Trotzdem sind einige Sitzungen notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Dazu meint der Dermatologe: „Die Anzahl an Behandlungen hängt immer von der Haarfarbe, der Beschaffenheit der Haare, der Stelle am Körper und natürlich auch vom Hautton ab. Im Schnitt sind sechs bis acht Sitzungen notwendig. Wichtig ist auch der richtige Abstand zwischen den Behandlungen. Die Haare befinden sich nämlich in den unterschiedlichsten Wachstumsphasen. Aus diesem Grund sollte – je nach Körperregion – alle vier bis sechs Wochen gelasert werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.“

Sonja Bracher wiederum, die Geschäftsführerin von MyDerma Wien, arbeitet mit dem Prime-Laser-System, der neuesten Technologie der Laser-Haarentfernung. Dabei handelt es sich um eine innovative Methode mit einem ultrastarken Diodenlaser. Stellte die dauerhafte Haarentfernung bei rotem oder blondem Haar bisher ein Problem dar, können die Härchen mit diesem Laser ohne Mühe entfernt werden. Er wirkt sogar bei den sogenannten Flaumhaaren, gegen die es bisher kein Mittel gab. Dazu kommt, dass die Behandlung extrem schmerzarm ist. Erreicht wird das durch eine spezielle Wasserkühlung. Dazu Sonja Bracher: „Ich setzte auf das Prime-Laser-Verfahren. Allerdings sollte man einige Dinge beachten. Bei stark gebräunter Haut ist Vorsicht geboten. Sie kann nämlich zu Pigmentierung neigen. Und eines ist ganz wichtig. Nach der Anwendung sollte man unmittelbare Sonneneinstrahlung vermeiden. Auch vor einem Besuch im Solarium ist erst einmal abzuraten. Wichtig ist Information, die bekommen unsere Kunden vor jeder Behandlung. Sie werden von unseren Mitarbeiterinnen aufgeklärt, was sie alles vor und natürlich auch nach der Laserbehandlung beachten müssen.“


Mythen & Irrtümer


Nach dem Rasieren wachen die Haare stärker nach:
Wenn die Haare nach dem Rasieren wieder nachwachsen, hat man oft den Eindruck, dass sie dicker und auch dunkler geworden sind. Das ist ein Irrglaube, denn der Haarwuchs wird von den Genen und Hormonen unseres Körpers reguliert. Grund für die Annahme ist, dass jedes Haar zur Spitze hin dünner wird. Wird es nun abgeschnitten, dann kommt und das kürzere dicker und voller vor.

Die Sommerbräune verschwindet:

Viele Menschen glauben, dass durch Rasieren die gebräunte Haut blasser wird. Wahr ist hingegen das Gegenteil: Durch regelmäßiges Rasieren werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt. So wirkt die Haut glatter und glänzt auch wieder. Und dadurch erscheint sie brauner.

Eine Behandlung mit dem Laser genügt:
Das stimmt nicht, denn mit dem Laser lassen sich nur jene Haare entfernen, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden. Deswegen sind etliche Sitzungen notwendig, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Wie oft die Behandlung nun wiederholt werden muss, hängt auch von den einzelenen Körperzonen ab. Und natürlich von den Genen.


Geduld ist notwendig.

Für effiziente Ergebnis muss man auch beim Prime-Laser-Verfahren mit etwa fünf bis acht Behandlungen rechnen, die im Abstand von sechs bis zehn Wochen stattfinden sollen. Denn nur ca. ein Fünftel der Haare befinden sich zur gleichen Zeit im Wachstum. Ein bis zwei Tage vor der Behandlung sollten die zu behandelnden Stellen rasiert werden. Im Studio selbst wird ein spezielles Gel aufgetragen. „Das sorgt einerseits für die Kühlung der Haut und andererseits für ein optimales Gleiten des Behandlungskopfes. Das hat wiederum eine optimale Energieverteilung zur Folge“, so Sonja Bracher. „Wichtig ist es auch, eine Hautanalyse durchzuführen, die bestimmt, welcher Applikator zum Einsatz kommt – je nachdem, ob man ein heller oder dunkler Hauttyp ist, oder ob sich auf der zu behandelnden Stelle ein Tattoo befindet. Das Handstück des Lasers ist mit einer Wasserkühlung ausgestattet. Sie sorgt für eine angenehme Kühlung der Haut, indem die äußere Hautschicht optimal geschützt wird. Das hat gleichzeitig eine Schmerzlinderung zur Folge.

Ganz persönliche Entscheidung.
Welche Methode nun punkto Haarentfernung gewählt wird, ist eine individuelle Entscheidung. Dabei spielen sowohl die Schmerztoleranz als auch der Wunsch nach einer effizienten Methode eine große Rolle. Und natürlich ist auch der Preis entscheidend.

 

© WELLNESS WORLD Business 4/2017